Freitag, 8. November 2019

Heute früh haben wir erst gemeinsam die ersten zwei Stunden Unterricht besucht und
dann anschließend unsere Miniprojekte für die Abschlusspräsentation fertig gestellt. Dann sind wir in die Innenstadt gefahren, wo wir um 13 Uhr ein Gespräch mit Martina
Mittenhuber vom Menschenrechtsbüro hatten. Es war sehr interessant und
aufschlussreich. Um 14.30 Uhr sind wir dann zum Südpunkt gefahren. Dort haben wir
zuerst zusammen Mittag gegessen und dann unsere Abschlusspräsentationen vorbereitet und gehalten.

Donnerstag, 7. November 2019 – Sprachlos gegenüber den Gräueltaten

Donnerstag, 7. November 2019
Am Morgen haben die ukrainischen Schüler, sich um 8 Uhr getro en. Dann sind wir ins
Dokumentationszentrum gefahren. Dies ist ein sehr großes Museum über Hitlers Nazi
Bewegung, welches sich auf dem Gelände der Nazi Reichsparteitage be?ndet. Die
Parteitage fanden in der Zeit von 1923 bis 1938 hier jährlich statt. Aus dieser Zeit sidn
noch sehr viele Gebäude erhalten, das größte von ihnen ist die unvollendet gebliebene
Kongress Halle. In einem Teil dieses Gebäudes befndet sich das Dokuzentrum welches
eine interessante Ausstellung üner die Geschichte der Reichsparteitage und die Nazizeit
enthält. Wir haben hier nicht nur etwas über Hitlers Aufstieg und die Reichsparteitage
erfahren sondern auch ein Extraausstellung besucht. Dort haben wir etwas über die
Nutzung des Reichsparteitagsgeländes während des
II. Weltkriegs erfahren, in dieser Zeit wurde das Gelände
als Kriegsgefangenenlager genutzt. Hier waren auch viele
Russische und Ukrainische Rotarmisten gefangen. Die
Zustände waren menschenunwürdig und viele einfache
Soldaten starben an den Folgen der schlechte
Behandlung durch die Deutschen.

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Zu Beginn der Führung, hat uns der Ausstellungsführer
einen Zettel mit Fragen ausgeteilt. Diesen mussten wir
während unseres Rundgangs beantworten. Nach der
Ausstellung haben wir darüber gesprochen.Grundlagen
waren die beantworteten Fragen zu diesem Thema. Nach
dem Besuch des Dokumentationszentrums haben alle im
Restaurant „Mario“ zu Mittag gegessen. Am Ende sind
wir ins Kino gegangen. Dort waren drei kleine und ein
langer Film zum Thema Menschenrechte. Um 17 Uhr hat
Freizeit begonnen.
~ Maria Dyatschenko (Charkiv), Lara Peyrer (Nürnberg),
Dario Karlovic (Nürnberg)

Als Gäste im Rathaus

Mittwoch, 6. November 2019
Heute früh haben wir erst gemeinsam mit unseren Austausch Partnern zwei Stunden lang den Unterricht besucht und haben uns anschließend auf den Weg in die Nürnberger
Innenstadt gemacht, wo wir André Winkel und Ella Schindler getro en haben. Wir hatten
erst noch eine halbe Stunde Freizeit, in der wir ein bisschen durch die Stadt geschlendert
sind.Um 11 Uhr war unsere Einladung im Rathaus, wo wir äußerst freundlich von Markus König, Vorsitzender der CSU Fraktion, begrüßt wurden. Außerdem waren Stadträte von der CSU, der SPD und den Grünen, und die Stellvertretende Leiterin des Amts für allgemeine Schulen anwesend.
Besonders schön fand ich, dass Herr König
besonders auf die Städtepartnerschaft
eingegangen ist und wie wichtig es ist
internationale Beziehungen einzugehen und diese
zu pHegen. Wir ho en alle dass die
Städtepartnerschaft zwischen Nürnberg und
Charkiv noch lange besteht. Danach konnten wir
bei einem Getränk und Gebäck ein bisschen ins
Gespräch untereinander kommen. Anschließend
sind wir vom Rathaus aus zum Restaurant
Mevlana in Gostenhof gelaufen, wo wir
gemeinsam zu Mittag aßen. Ebenfalls haben wir
in der Mittagspause an unseren Miniprojekten
weitergearbeitet. Um 14 Uhr haben wir uns auf
den Weg zum Memorial für die Nürnberger
Prozesse gemacht. Dort angekommen haben
wir, eine Führung durch die Ausstellung
bekommen. Es war sehr interessant und
informativ, und auch für uns deutsche Schüler
gab es viele neue Informationen. Ab ca. 16.30
Uhr hatten wir dann Freizeit, in der einige von
uns in die Trampolin Halle in Nürnberg gefahren
sind, um den Tag sportlich ausklingen zu lassen.


~ Lara Peyrer (Nürnberg)

Mitten im Schulleben

Dienstag, 5. November 2019
7.55 Uhr, die Schulglocke klingelte und der Unterricht begann. Heute war nämlich bis
13.05 Hospitation angesagt.Das heißt die Ukrainischen Schüler durften heute bis 13.05
das Schulleben eines Schülers in Deutschland miterleben. Anschließend gab es leckeres
Essen in der Mensa. Um 14 Uhr haben wir uns dann mit dem Arbeitskreis
Menschenrechte, von unserer Schule, zusammengesetzt. Wir diskutierten über den Fall
„Daschner“ ,dieser spielte sich vor einigen Jahren in Hessen ab. Nach einer großen
Diskussion machten wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Programmpunkt, das
Tre en mit Diana Liberova, SPD Stadträtin. Uns wurde erklärt wie die Politik in Nürnberg
funktioniert und anschließend wurden wir noch zu einem Gemälde im Gedenken an die
Judenverfolgung im 2. Weltkrieg in Gostenhof geführt. Danach war das Programm für den Tag beendet und es war an der Zeit die Geschäfte der Nürnberger Innenstadt ein
bisschen zu durchstöbern.
~ Dario Karlovic (Nürnberg)

Tag der Präsentationen, Tag des ersten Schulbesuchs

Montag, 4. November 2019
Während die deutschen Teilnehmer den Unterricht besuchten, wurden unsere Gäste von
der Stellvertretenden Schulleitung Frau Pöllmann begrüßt und und haben eine Führung
durch die Schule bekommen.
Anschließend haben alle zusammen eine Präsentation vorbereitet, die später am Abend
statt?nden sollte. Außerdem haben wir an unseren Mini-Projekten gearbeitet. Nach dem
gemeinsamen Mittagessen in der Schulmensa sind ein
paar wieder in den Unterricht, andere haben Zuhause
weiter an den Präsentationen gearbeitet.

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Abends haben wir uns für die Projektpräsentationen in
der Stadt im Heilig Geist Spital, im Amt für Internationale
Beziehungen getro en. Dort haben wir beim Runden
Tisch der Ukraine die Ergebnisse vor Publikum
präsentiert.
Hierbei haben wir aus dem Blog vorgelesen, Fotos und
Videos gezeigt. Die ukrainischen Schüler haben bereits
vorbereitete Arbeiten vorgestellt.
~ Kira Porst (Nürnberg)

Sonntag, 3. November 2019

Voller Vorfreude haben wir Deutschen Schüler uns in der
Früh auf den Weg zum Hauptbahnhof gemacht um unsere
Freunde abzuholen. Nach lang ersehntem Wiedersehen
und begrüßen sind wir zum Literaturhaus gelaufen, wo wir
das Gepäck unserer Austauschschüler abgestellter haben.
Anschließend sind wir zu einem Stadtrundgang
aufgebrochen.

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Wir haben die Gedenkstellen für die
Verfolgung von Homosexuellen im Dritten Reich, NSU
Opfer und Sinti und Roma besucht und gewürdigt. Dann
haben wir am Plärrer, ein großer verkehrsreicher Platz in
Nürnberg, das Transit Denkmal angeschaut welches an die
Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter im zweiten
Weltkrieg in Nürnberg erinnert. An dieser Stelle gab es
früher ein Café, genannt Plärrer Automat, an dem sich
Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter unter anderem
aus der Ukraine und Weißrussland getro en haben, um Informationen untereinander
auszutauschen. Wir Nürnberger waren sehr beeindruckt, da wir alle schon sehr oft hier in die U-Bahn gestiegen sind, ohne das wir dieses
Denkmal jemals wahrgenommen haben.

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Es sind viele kleine Menschen Figuren, die als große Kette direkt
über dem Abgang zu den U-Bahnen in den Raum
hinein hängen. Es ist so groß, und trotzdem so leicht
zu übersehen. Also wenn ihr es nächste mal am
Plärrer zur U-Bahn hinunter geht, schaut einmal über
euch, und nehmt das Denkmal war. Außerdem sind
wir über die Straße der Menschenrechte gelaufen
und haben uns dann durch den Stadtgraben auf den
Weg zur Burg gemacht. Auf der Burg angekommen
hatten wir eine tolle Aussicht über Nürnberg. Um 14
Uhr gab es Mittagessen im Literaturhaus, traditionell gab es
Nürnberger Bratwürste mit Sauerkraut und Karto elsalat.
Danach wurden wir von unseren Eltern abgeholt und sind mit
unseren ukrainischen Freunden nach Hause gefahren. Nach
ein wenig Zeit in den Familien, haben wir uns abends alle
noch zum Bowling spielen getro en. Es war ein schöner
erster Tag und wir freuen uns alle sehr auf eine schöne
gemeinsame Woche.
~ Lara Peyrer (Nürnberg)

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